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Newsletter Oktober 2017: Chile-Tournee und Konzertprogramm 17/18

Liebe Freunde der Jungen Kammerphilharmonie,

nun sind wir schon seit einigen Wochen zurück in Deutschland, haben uns sogleich in ganz Europa verteilt, sind nach Paris, Leipzig, Lübeck und Kiel umgezogen, haben (wieder) angefangen zu studieren oder zu arbeiten und kommen jetzt endlich dazu, Ihnen von unserer großen und großartigen Reise zu erzählen. Vielleicht haben Sie ja schon auf unserem Reiseblog (jkphchile2017.wordpress.com) Berichte der Reise gelesen und Fotos bewundert. Für alle anderen hier die Zusammenfassung: 

Drei Wochen waren wir in Chile unterwegs, haben in der Zeit 13 Abendkonzerte in verschiedenen Städten in Zentralchile und im Kleinen Süden gespielt und 21 Schulkonzerte und Workshops in Deutschen Schulen gegeben. Mit unserer Musik haben wir so einige tausend Menschen erreicht und sind uns sicher, dass der ein oder andere Schüler in Chile nun auch ein Streichinstrument erlernen wird. Über 2000 Kilometer haben wir in unserem glücklicherweise sehr bequemen Reisebus zurückgelegt, haben 13 verschiedene Städte kennengelernt und fast ebenso viele Gastfamilien. Wir hatten eine tolle Zeit, haben die schöne Natur Chiles erlebt (so beispielsweise an einem kalten regnerischen Tag, den wir in wunderbaren heißen Quellen in den Anden verbracht haben), konnten interessante lokale Projekte zur Unterstützung chilenischer Minderheiten kennenlernen (Genaueres hierzu im Papageno-Blogeintrag vom 31.8.) und haben immer wieder den leckeren chilenischen Wein und das Nationalgetränk Pisco Sour genossen. 

An dieser Stelle möchten wir einen riesengroßen Dank an alle unsere Konzertbesucher, Unterstützer und Spender aussprechen, die uns diese Reise ermöglicht haben!

Mit den Erinnerungen an unsere Zeit in Chile noch im Kopf, geht es nun in großen Schritten auf unser nächstes Programm zu. Wir sind bereits fleißig am Üben und haben auch schon ein erstes Probenwochenende hinter uns. 
In unserem Jubiläumsjahr 2018 (wir werden 10 Jahre alt!) erwartet Sie etwas ganz Besonderes: Nachdem unsere Piazzolla-Zugaben stets auf so viel Begeisterung gestoßen sind und wir selbst eine große Freude an der südamerikanischen Musik entwickelt haben, möchten wir dieses Jahr das gesamte Programm dem Tango widmen. Selbstverständlich wird es einige Werke von Piazzolla, dem großen Meister selbst, geben, doch auch frühere und spätere Komponisten haben ihren Weg in unser Programm gefunden. Wir freuen uns schon sehr, Ihnen mit diesem Sonderprogramm in den kommenden Konzerten ein Erlebnis der ganz besonderen Art präsentieren zu dürfen!

Mit herzlichen herbstlichen Grüßen

Ihre Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar

Newsletter August 2017: CD-Aufnahme und Vorbereitung der Chile-Tournee
Newsletter Juni 2017: Unser Crowdfunding-Projekt für die CD-Produktion von OPUS 4
Newsletter April 2017: Die Probenwoche in Bremerhaven und die ersten Konzerte der Saison
Newsletter Januar 2017: Die letzten Adventskonzerte und das Programm fürs kommende Jahr

Konzerte

2017

Sonntag, 3. Dezember 2017, 18 Uhr: Eberbach, Ev. Michaelskirche
Bahnhofstraße 2/1, 69412 Eberbach

2018

Samstag, 3. Februar 2018, 19 Uhr: Bremerhaven, Große Kirche
Bürgermeister-Smidt-Straße 47, 27568 Bremerhaven

Sonntag, 4. Februar 2018, 15 Uhr: Hamburg-Volksdorf, Ev.-Luth. Kirche


Samstag, 24. Februar 2018, 19 Uhr: Eberbach, Stadthalle
Leopoldsplatz 2, 69412 Eberbach

Sonntag, 25. Februar 2018, 17 Uhr: Buchen, Stadthalle
Schützenstraße 1, 74722 Buchen




ÜBER UNS

Mit dem mehrfachen Gewinn des Deutschen Orchesterwettbewerbs und einem 1. Preis beim internationalen "Summa cum laude"-Wettbewerb in Wien kann sich die Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar zu den besten nicht-professionellen Kammerorchestern Deutschlands zählen. Die Ursprünge des Streichorchesters gehen auf das Jahr 2002 zurück, als es an der Musik- und Singschule Heidelberg unter dem Namen Junges Kammerorchester Heidelberg gegründet wurde. Im Sommer 2008 machte sich das Orchester als Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar e.V. selbstständig. Es setzt sich aus fortgeschrittenen Musikschülern, Studierenden und jungen Berufstätigen aus Heidelberg, der Rhein-Neckar-Region und ganz Deutschland zusammen. Seit April 2007 wird das Orchester von Thomas Kalb, dem ehemaligen Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg, geleitet.
Die Mitglieder vereint die Idee, sich neben Schule, Studium oder Beruf ihrem Hobby, der Musik, auf hohem Niveau zu widmen. Dazu kommen die Musiker aus weiten Teilen Deutschlands zusammen, um bei intensiven Wochenendproben sowie einzelnen Probenwochen ein anspruchsvolles Repertoire zu erarbeiten. Dieses präsentiert das Orchester nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern im Rahmen von Konzerttourneen auch über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus. Neben Auftritten in Frankreich und Österreich konzertierte das Orchester bereits in Kanada (2010 und 2011), den USA (2011), Neuseeland (2013) und Chile (2017). Außerdem wurde die Junge Kammerphilharmonie zu international renommierten Festivals wie dem "Heidelberger Frühling" oder dem "Carinthischen Sommer" (Ossiach, Kärnten) eingeladen.
Die Aufführung unbekannter oder in Vergessenheit geratener Komponisten (wie Louis Théodore Gouvy, Guillaume Lekeu und George Onslow) liegt dem Orchester sehr am Herzen. Genauso ist es der Jungen Kammerphilharmonie ein Anliegen, sowohl in der Region als auch auf Konzerttourneen immer wieder Benefizkonzerte in Zusammenarbeit mit Rotary- und Lions-Clubs zu veranstalten, um so zur Umsetzung verschiedener sozialer Projekte beizutragen. Durch gemeinsame Konzerte mit zahlreichen Orchestern in Deutschland und im Ausland (z.B. dem Ontario Philharmonic Orchestra, dem New Zealand National Youth Orchestra und verschiedenen Schulorchestern in Chile) versucht die Junge Kammerphilharmonie den kulturellen Austausch zwischen Musikern aus aller Welt zu stärken.
Für die Konzertsaison 2018 präsentiert sich das Orchester von einer neuen Seite. Mit Komponisten wie Carlos Gardel und Astor Piazzolla wird es die Zuschauer durch die Welt des Tangos führen. Im Oktober 2018 feiert die Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar mit Jubiläumskonzerten in Heidelberg und Stuttgart ihren 10. Geburtstag.

Im Jahr 1993 wurde Thomas Kalb vom Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg als seinerzeit jüngster Generalmusikdirektor der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet. Eine zweimalige Vertragsverlängerung bestätigte seine überragende künstlerische und organisatorische Kompetenz. Er ist regelmäßig zu Gast bei Sinfonieorchestern und Opernbühnen in internationalen Musikmetropolen wie etwa Bayreuth, Berlin, Birmingham, Bregenz, Florenz, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Luxemburg, Mailand, Mexico City, München, Schwetzingen, Seoul, Sofia und Tokyo. Mehrwöchige Engagements, wie etwa die Premiere jährlich wechselnder Musiktheater-Produktionen am Festspielhaus Bregenz, wo er zuletzt die „Salome“ dirigierte, gehören ebenso zu seinen Verpflichtungen. Zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Werke in Oper und Konzert festigten seinen Ruf als Dirigent auch komplizierter und vielschichtiger Partituren.
Thomas Kalb erhielt mehrfach Preise und Auszeichnungen, darunter das Masefield-Stipendium (1981/82), das Richard-Wagner-Stipendium (1986), den ersten Preis des Dirigierwettbewerbs des Deutschen Musikrats (1987), den Preis des Deutschen Musikverlegerverbandes für das beste Konzertprogramm (1995) und den Preis der Opernwelt für die beste Orchesterleistung in Ligetis „Grand macabre“ (2001). Zudem war er musikalischer Leiter der mit dem Preis der Götz-Friedrich-Stiftung für die beste Operninszenierung ausgezeichneten Aufführung von Richard Wagners „Tannhäuser“ (2004). Als er den Dirigierwettbewerb des Deutschen Musikrats gewann, war daraufhin kein Geringerer als Sergiu Celibidache so angetan, dass er ihn einlud, das Festprogramm anlässlich der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen des Grundgesetzes im Jahr 1989 in der Beethovenhalle Bonn gemeinsam mit den Münchner Philharmonikern zu eröffnen. Dieses Konzert wurde vom Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) live übertragen.
Thomas Kalb studierte zunächst Klavier und Fagott, dann auch Dirigieren, Komposition und Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg. Schon früh folgten Engagements und Dirigierverpflichtungen u. a. bei den Eutiner Sommerspielen, an der Staatsoper Hamburg, am Landestheater Schleswig-Holstein sowie am Theater Ulm. Von 1990 bis 1992 war er als erster Kapellmeister am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und von 1992 bis 1994 in gleicher Funktion am Nationaltheater Mannheim beschäftigt. Im Jahr 1996 rief Kalb das Musikfestival „Heidelberger Frühling“ ins Leben. Als dessen künstlerischer Leiter brachte er das jährlich stattfindende Kulturereignis innerhalb von nur wenigen Jahren zu beträchtlichem internationalen Ansehen. 

Die „Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar“ besticht durch mitreißende, bis ins Detail ausgearbeitete Interpretationen, beeindruckende Klangfarben und ein perfektes Zusammenspiel. Ich bin jedesmal wieder fasziniert, wie die 20 jungen Musiker – in ständigem Blickkontakt mit dem Dirigenten und untereinander – die von allen verinnerlichten Kompositionen im Moment der Aufführung gemeinsam neu erschaffen.

Prof. Dr. h.c. Lothar Späth

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Fantastisch, wie diese jungen, enthusiastisch musizierenden Jugendlichen ihr Publikum mit ausgefeilten Interpretationen begeistern. Die „Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar“ vereint kammermusikalische Präzision mit orchestraler Klangdifferenzierung auf hervorragende Weise.

Wolfgang Marguerre

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