24. Juni Stadthalle Heidelberg

Spiegelungen
Mit unserem diesjährigen Programm führen wir durch die vielfältige Epoche der Romantik und präsentieren diese als Spiegel früherer und späterer Musikstile. Die ausgewählten Werke greifen vergangene Stile wieder auf und lassen den Zuhörer zukünftige Kompositionen vorausahnen.
Karten gibt es im Vorverkauf hier online oder bei Zigarren-Grimm.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Konzerttermine

Samstag, 29. April 2017, 20 Uhr: Freising, Kirche St. Georg
Benefizkonzert mit dem Jugendkammerorchester Violinissimo: www.violinissimo-erding.de
Rindermarkt 10, 85354 Freising


Sonntag, 30. April 2017, 15 Uhr: Großkarolinenfeld, Ev. Kirche
grosskaro-evangelisch.de
Karolinenplatz 1, 83109 Großkarolinenfeld

Sonntag, 30. April 2017, 19 Uhr: Prien, Christengemeinschaft
christengemeinschaft-chiemgau.info
Christengemeinschaft, Dickertsmühlstr. 8, 83209 Prien

Montag, 1. Mai 2017, 19 Uhr: Puchheim, Kulturcentrum PUC
Gemeinsames Konzert mit dem Puchheimer Jugendkammerorchester: www.pjko.de
Oskar-Maria-Graf-Str. 2, 82178 Puchheim

Samstag, 20. Mai 2017, 19 Uhr: Wiesloch, Stadtkirche
www.ekiwiesloch.de
Pfarrstraße 3, 69168 Wiesloch


Sonntag, 21. Mai 2017, 17 Uhr: Lobenfeld, Klosterkirche
www.ev-waldwimmersbach-lobenfeld.de
Klosterstraße 110, 74931 Lobenfeld

Samstag, 24. Juni 2017, 19 Uhr: Heidelberg, Stadthalle
Neckarstaden 24, 69117 Heidelberg

Sonntag, 25. Juni 2017, 19 Uhr: Mosbach, Stiftskirche
Martin-Butzer-Straße 3, 74821 Mosbach

Freitag, 30. Juni 2017, 20 Uhr: Heidelberg-Kirchheim, Bürgerzentrum
Hegenichstraße 2, 69124 Heidelberg

Samstag, 15. Juli 2017, 19:30 Uhr: Crailsheim, Friedenskirche
Kirchstr. 28 74564 Crailsheim

Sonntag, 16. Juli 2017, 19 Uhr: Mönchsroth, Ev. Kirche
Limesstraße 4, 91614 Mönchsroth




ÜBER UNS

Mit dem mehrfachen Gewinn des Deutschen Orchesterwettbewerbs und einem 1. Preis beim internationalen "Summa cum laude"-Wettbewerb in Wien kann sich die Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar zu den besten Kammerorchestern Deutschlands zählen. Die Ursprünge des Streichorchesters gehen auf das Jahr 2002 zurück, als es an der Musik- und Singschule Heidelberg unter dem Namen Junges Kammerorchester Heidelberg gegründet wurde. Seit April 2007 wird das Orchester von Thomas Kalb, dem ehemaligen Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg, geleitet. Es setzt sich aus Preisträgern des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert" sowie den fortgeschrittensten Schülern und Studenten der Rhein-Neckar-Region zusammen.
Die Mitglieder vereint die Idee, sich neben der Schule und dem Studium ihrem Hobby, der Musik, auf hohem Niveau zu widmen. Dazu kommen die Musiker aus weiten Teilen Deutschlands zusammen, um bei intensiven Wochenendproben sowie einzelnen Probenwochen ein anspruchsvolles Repertoire zu erarbeiten. Dieses präsentiert das Orchester nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern im Rahmen von Konzerttourneen auch über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus. Neben Auftritten in Frankreich und Österreich konzertierte das Orchester bereits auf Konzerttourneen in Kanada (2010), den USA (2011) sowie Neuseeland (2013). Außerdem wurde die Junge Kammerphilhamonie zu international renommierten Festivals wie dem "Heidelberger Frühling" oder dem "Carinthischen Sommer" (Ossiach, Kärnten) eingeladen.
Die Aufführung unbekannter oder in Vergessenheit geratener Komponisten (wie Louis Théodore Gouvy, Arkady Filippenko oder Guillaume Lekeu) liegt dem Orchester sehr am Herzen. Genauso ist es der Jungen Kammerphilharmonie ein Anliegen, sowohl in der Region als auch auf Konzerttourneen immer wieder Benefizkonzerte in Zusammenarbeit mit Rotary- und Lions-Clubs zu veranstalten, um so zur Umsetzung verschiedener sozialer Projekte beizutragen. Auch der kulturelle Austausch mit anderen Musikern ist den ca. 20 jungen Orchestermitgliedern sehr wichtig, was die gemeinsamen Konzerte der Musikschule Friedrichshafen, der Langley Music School sowie dem Ontario Philharmonic Orchestra zeigen. Diese Zusammenarbeit wurde während der dreiwöchigen Neuseeland-Tournee im Sommer 2013 durch gemeinsame Aktivitäten mit dem New Zealand National Youth Orchestra, dem Christchurch Cathedral Youth Orchestra und Musikern der Nelson School of Music fortgesetzt.
Für die Konzertsaison 2017 stehen die Streichersinfonie Nr. 12 von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Orchesterfassungen des Streichquintetts Nr. 33 op. 80 von George Onslow und des Streichquartetts von Giuseppe Verdi auf dem Programm. Außerdem ist im Sommer 2017 eine dreiwöchige Konzerttournee nach Chile geplant.
Im Jahr 1993 wurde Thomas Kalb vom Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg als seinerzeit jüngster Generalmusikdirektor der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet. Eine zweimalige Vertragsverlängerung bestätigte seine überragende künstlerische und organisatorische Kompetenz. Er ist regelmäßig zu Gast bei Sinfonieorchestern und Opernbühnen in internationalen Musikmetropolen wie etwa Bayreuth, Berlin, Birmingham, Bregenz, Florenz, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Luxemburg, Mailand, Mexico City, München, Schwetzingen, Seoul, Sofia und Tokyo. Mehrwöchige Engagements, wie etwa die Premiere jährlich wechselnder Musiktheater-Produktionen am Festspielhaus Bregenz, wo er zuletzt die „Salome“ dirigierte, gehören ebenso zu seinen Verpflichtungen. Zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Werke in Oper und Konzert festigten seinen Ruf als Dirigent auch komplizierter und vielschichtiger Partituren.
Thomas Kalb erhielt mehrfach Preise und Auszeichnungen, darunter das Masefield-Stipendium (1981/82), das Richard-Wagner-Stipendium (1986), den ersten Preis des Dirigierwettbewerbs des Deutschen Musikrats (1987), den Preis des Deutschen Musikverlegerverbandes für das beste Konzertprogramm (1995) und den Preis der Opernwelt für die beste Orchesterleistung in Ligetis „Grand macabre“ (2001). Zudem war er musikalischer Leiter der mit dem Preis der Götz-Friedrich-Stiftung für die beste Operninszenierung ausgezeichneten Aufführung von Richard Wagners „Tannhäuser“ (2004). Als er den Dirigierwettbewerb des Deutschen Musikrats gewann, war daraufhin kein Geringerer als Sergiu Celibidache so angetan, dass er ihn einlud, das Festprogramm anlässlich der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen des Grundgesetzes im Jahr 1989 in der Beethovenhalle Bonn gemeinsam mit den Münchner Philharmonikern zu eröffnen. Dieses Konzert wurde vom Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) live übertragen.
Thomas Kalb studierte zunächst Klavier und Fagott, dann auch Dirigieren, Komposition und Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg. Schon früh folgten Engagements und Dirigierverpflichtungen u. a. bei den Eutiner Sommerspielen, an der Staatsoper Hamburg, am Landestheater Schleswig-Holstein sowie am Theater Ulm. Von 1990 bis 1992 war er als erster Kapellmeister am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und von 1992 bis 1994 in gleicher Funktion am Nationaltheater Mannheim beschäftigt. Im Jahr 1996 rief Kalb das Musikfestival „Heidelberger Frühling“ ins Leben. Als dessen künstlerischer Leiter brachte er das jährlich stattfindende Kulturereignis innerhalb von nur wenigen Jahren zu beträchtlichem internationalen Ansehen. 

Die „Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar“ besticht durch mitreißende, bis ins Detail ausgearbeitete Interpretationen, beeindruckende Klangfarben und ein perfektes Zusammenspiel. Ich bin jedesmal wieder fasziniert, wie die 20 jungen Musiker – in ständigem Blickkontakt mit dem Dirigenten und untereinander – die von allen verinnerlichten Kompositionen im Moment der Aufführung gemeinsam neu erschaffen.

Prof. Dr. h.c. Lothar Späth

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Fantastisch, wie diese jungen, enthusiastisch musizierenden Jugendlichen ihr Publikum mit ausgefeilten Interpretationen begeistern. Die „Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar“ vereint kammermusikalische Präzision mit orchestraler Klangdifferenzierung auf hervorragende Weise.

Wolfgang Marguerre

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